Erwartungen und Erfahrungen, Barrieren und Erfolge, Institutionen und Mitmenschen
Negative Folgen von Zuwanderung dominieren die Migrationsdebatte. Hier gibt es reichlich Desinformation und Dramatisierung. Und es gibt reale Probleme, wie etwa Sprachbarrieren in überlasteten Schulen und Engpässe am Mietmarkt. Es gibt aber auch die Migranten/-innen selbst und ihre Schwierigkeiten, in Deutschland zurecht zu kommen und sich einzubringen. Mit unserer Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, dass diese Perspektive wieder mehr Aufmerksamkeit findet.
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind willkommen, aber nicht erforderlich.
Wann: am Donnerstag, den 27.11.2025 um 19:15 Uhr
Wo: EineWeltHaus, Raum 211/212, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Programm
- Einführung mit Vorstellung der Interdisziplinären Studiengesellschaft e.V. (ISG)
(Dr. Siegfried Kreibe, Vorsitzender) - Wo befinden wir uns? – Vorstellung des EineWeltHauses
(Caren Biersack, EineWeltHaus) - Deutschland – Sooo viel Papier!?!? Leben in Unterkünften für Menschen mit Fluchterfahrung (Claire Ruminy, Dipl.Soz.Päd. (FH) M.A. Sociology, Ehrenamtskoordination, Caritas Fachbereich Integration / Alveni)
- Flüchtlinge. Öffentliche Debatten und Orte der Integration.
(Dr. Irmhild Saake, Soziologin, LMU München) - Podiumsdiskussion mit Referenten und Menschen mit Migrationserfahrung
Für unsere Planung bitten wir um formlose Anmeldung per E-Mail an:
isg.kontakt@t-online.de
Bitte geben Sie zusätzlich an, ob wir für Sie um 17:30 Uhr einen Platz im Restaurant Gastro Lima
(peruanisch-spanische Küche) im EineWeltHaus reservieren sollen.
Die Interdisziplinäre Studiengesellschaft e.V. (ISG) wurde 1947 gegründet, um mitzuhelfen, dass
in Deutschland nie wieder ein totalitäres Regime wie das „Dritte Reich“ entsteht. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen und Tagungen in ganz Deutschland führen wir nun auch Abendveranstaltungen in München durch. Wir wollen so aktuelle Themen diskutieren und die Teilnehmer/-innen vor Ort mit Organisationen bekannt machen, die zum Erhalt von Demokratie und Gemeinwohl beitragen.