Allgemeines zur ISG

Aktuelle Tagung:
25. – 27. September 2015 in Hamburgtagung_teaser_2015

Programm und Referenten und weitere Informationen

 

DIE ISG

Die Interdisziplinäre Studiengesellschaft e.V. (ISG) ist als gemeinnütziger Verein 1947 gegründet worden. Sie ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, die seit ihrer Gründung interdisziplinär das Verhältnis von Mensch und Gesellschaft thematisiert und sich um Wissenstransfer bemüht. Dabei geht es zum einen um die Reflexion, Verbreitung und Anwendung geistes- und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, zum anderen um die Stärkung von Toleranz und Humanität, von Selbsterkenntnis, von Liebes-, Leistungs und Urteilsfähigkeit, sowie einem besseren Verständnis der Zusammenhänge und die Übernahme von Verantwortung gegenüber der Schöpfung.

DIE ZIELE DER ISG

Nachhaltig erschüttert von den Schrecken des II. Weltkrieges wollten die Gründungsmitglieder ihre Kraft und ihr Wissen dafür einsetzen, dass sich ein Phänomen wie das „Dritte Reich“ in Deutschland nie wiederholen kann. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u. a. Pastor Bodelschwingh und Pater Marquardt, der Philosoph Romano Guardini, die Psychologen Wilhelm Hische und Wolfgang Metzger, Prof. Schulte und der Psychiater Gustav E. Störring. Störring war von 1947 – 1961 der erste Vorsitzende der Gesellschaft. Ihm folgten der Gynäkologe Kurt Nordmeyer (1962-1965), der Gerichtsmediziner Wilhelm Hallermann (1966-1973) und der Nervenarzt Harald Petri (1974-1997). Seit 1997 ist der Soziologe Dieter Korczak als Vorsitzender im Amt. In den ersten 40 Jahren lag das Hauptanliegen der Studiengesellschaft in der Analyse, Reflexion, Vermittlung und Anwendung des Begriffs der „seelischen Gesundheit“ (amerik.: „mental health“). In diesem Zeitraum hat das Spektrum der Tagungen, Referate und Publikationen in weitem Bogen alle großen und drängenden Fragen des ausgehenden 20. Jahrhunderts umfasst. Die angewandte Psychologie diente dabei im Sinne der universitas literarum als interfakultative Brücke. Aufgrund der fortschreitenden Spezialisierung des Wissens, der steigenden Komplexität der Zusammenhänge und der zunehmenden Orientierungslosigkeit der Menschen fühlt sich die ISG mehr denn je in den vergangenen 11 Jahren dem übergreifenden Wissenstransfer verpflichtet. Sie dient daher dem Austausch zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und als Transmissionsriemen zwischen der akademischen Welt und der praktischen Lebenswelt. Wissenschaft soll durch die Arbeit der ISG verständlich, anwendungsbezogen, lösungsorientiert und übergreifend werden und dabei den Menschen als Ganzes im Blick haben.

DIE ARBEIT DER ISG

Der Wissenstransfer wird durch die ISG im Rahmen ihrer Jahrestagungen und durch die „Schriftenreihe der Interdisziplinären Studiengesellschaft“  erscheint im Asanger Verlag) gefördert. Seit ihrer Gründung hat die ISG über 60 Tagungen veranstaltet und über 24 Bände der Schriftenreihe herausgegeben. Die ISG hat sich damit nicht nur als Diskussionsforum für kritisches und reflexives Denken etabliert, sondern auch wichtige Impulse für die öffentliche Meinungsbildung gesetzt.